Neuer ADAC-Crashtest - Wohnmobil gegen Auto
 

Der United German Automobile Club ADAC führt weiterhin nicht standardmäßige Crashtests durch. Diesmal zeigte die Organisation, welche Konsequenzen eine Camper-Kollision haben würde Befehl Ducato, der 3,5 Tonnen wiegt, und ein Kombi Citroen C5 mit einem Gewicht von 1,7 Tonnen. Die Ergebnisse sind erstaunlich.

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Der Grund für den Test ist, dass die Popularität von Wohnmobilen ständig wächst. Allein in Deutschland ist der Absatz solcher Fahrzeuge nach Angaben des Verkehrsministeriums seit 2011 um 77% auf 500 Einheiten gestiegen. Die COVID-000-Pandemie hat die Menschen gezwungen, noch mehr nach Urlaubern zu suchen, da sie mit begrenztem Luftverkehr mit ihnen in Europa reisen können.

Der absolute Rekordhalter des Segments, Fiat Ducato, nimmt an Tests teil, deren aktuelle Generation seit 2006 produziert wird und die etwa die Hälfte aller Camper in Europa ausmachen. Das Modell wurde nie von Euro NCAP getestet, und der veraltete Citroen C5 erhielt 2009 aus Sicherheitsgründen maximal 5 Sterne.

 

ADAC simuliert jetzt eine Frontalkollision zwischen zwei Autos mit 56 km / h und einer Abdeckung von 50 Prozent, was auf einer Nebenstraße häufig vorkommt. Der Camper hat 4 Dummies, von denen das letzte ein kleines Kind ist, das auf einem speziellen Stuhl hinten sitzt. Es gibt nur einen Dummy-Fahrer im Van.

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Aufpralllasten von Dummies sind in der Abbildung dargestellt. Rot zeigt tödliche Belastungen an, Braun zeigt hohe Belastungen an, was zu schweren Verletzungen und möglicherweise zum Tod führt. Orange bedeutet nicht lebensbedrohliche Verletzungen, und laut Gelb und Grün besteht kein Gesundheitsrisiko.

 

Wie Sie sehen, überlebt nur der Beifahrer im Wohnmobil, der aufgrund schwerer Hüftverletzungen wahrscheinlich im Rollstuhl landet. Der Fahrer erhält eine inkompatible Last im Brustbereich und es gibt auch schwere Beinverletzungen. Passagiere in der zweiten Reihe - ein Erwachsener und ein Kind - werden in der Struktur gefangen, auf der die Sitze befestigt sind, und erhalten tödliche Schläge auf den Kopf.

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Vor einer Kollision muss die Ausrüstung des Wohnmobils wie in der Anleitung angegeben in Betrieb genommen werden. Die Schränke werden jedoch geöffnet, und die darin enthaltenen Gegenstände fallen in die Kabine und verursachen zusätzliche Verletzungen der Passagiere. Die Fahrertür ist verschlossen und ein schweres Fahrzeug neigt bei einer Kollision zum Umkippen.

Was den Fahrer des Citroen C5 betrifft, so war nach dem Auftreffen auf den Camper, gemessen an den festen Lasten, kein Geräuschraum mehr vorhanden. Euro NCAP und ADAC erklären dies durch die hohe Aufprallgeschwindigkeit und die deutlich höhere Masse des Wohnmobils, dessen Gewicht das Zweifache des Gewichts des Kombis beträgt.

 
Wohnmobil im Crashtest | ADAC


Was sind die Schlussfolgerungen des Tests? Zuallererst sollten Autofahrer von Campern und anderen schweren Geräten ferngehalten werden. Unternehmen, die an der Gestaltung von Wohnmobilen beteiligt sind, müssen wiederum mehr auf die Sicherheit der Strukturen des Passagier- und Wohnbereichs achten. Käufer solcher Autos sollten nicht an modernen aktiven Sicherheitssystemen wie Notbremssystemen sparen. Die Dinge im Wohnmobil müssen gut gesichert sein, und das Geschirr muss aus Kunststoff und nicht aus Glas sein, auch wenn es nicht so umweltfreundlich ist.

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