Lkw der Zukunft sind vernetzt, automatisiert und elektrifiziert

Bosch verwandelt den Truck in ein Technologie-Schaufenster. Auf der 66. Internationalen Lkw-Messe in Hannover präsentiert der Technologie- und Dienstleister seine Ideen und Lösungen für die vernetzten, automatisierten und elektrifizierten Lkw der Zukunft.

Alles ist auf digitalen Seitenspiegeln und modernen Displays zu sehen.

Neue Displays und Benutzeroberfläche: Konnektivität und Infotainment entwickeln sich weiter. Bosch installiert große Displays und Touchscreens in LKWs, um diese Funktionen einfacher nutzen zu können. Frei programmierbare Displays zeigen immer wichtige Informationen an. In gefährlichen Situationen gibt das Display beispielsweise Warnungen Vorrang und fokussiert sie visuell. Die Tasten auf dem neoSense-Touchscreen von Bosch fühlen sich echt an, sodass der Fahrer sie drücken kann, ohne hinzusehen. Einfache Bedienung, intuitive Menünavigation und weniger Ablenkungen sind die Vorteile der verschiedenen Arten der Smartphone-Integration von Bosch. Neben Apple CarPlay ist mySPIN von Bosch die einzige alternative Lösung, um Android- und iOS-Geräte an das Infotainmentsystem anzuschließen. Bosch entwickelt auch GPS-Geräte, mit denen Karten leicht zugänglich sind. Sie enthalten XNUMXD-Elemente wie charakteristische Gebäude auf einer zusätzlichen Kartenebene, um Benutzern die Navigation in ihrer Umgebung zu erleichtern. Außerdem werden Echtzeitinformationen zu Wetter und Kraftstoffpreisen angezeigt.

Digitaler Außenspiegel: Große Spiegel auf der linken und rechten Seite des Flurförderzeugs bieten dem Fahrer eine Rückansicht. Diese Spiegel sind zwar für die Sicherheit von entscheidender Bedeutung, beeinträchtigen jedoch die Aerodynamik des Fahrzeugs und schränken die Sicht nach vorne ein. Auf der IAA präsentiert Bosch eine Kameralösung, die zwei Seitenspiegel komplett ersetzt. Es wird als Spiegelnockensystem bezeichnet - "Spiegelkamerasystem" und reduziert den Windwiderstand erheblich, was bedeutet, dass der Kraftstoffverbrauch um 1-2% gesenkt wird. Videosensoren können in die Fahrerkabine integriert werden, wo sich die Monitore befinden, auf denen das Videobild ausgelöst wird. Die digitale Technologie erstellt einen Bildschirm für eine bestimmte Situation. Wenn der LKW auf der Autobahn fährt, sieht der Fahrer das Auto weit hinten, und in der Stadt ist das Sichtfeld für maximale Sicherheit am breitesten. Der erhöhte Kontrast verbessert die Sichtbarkeit bei Nachtkursen.

Mehr Sicherheit und Effizienz im Straßenverkehr mit Konnektivitätslösungen von Bosch

Verbindungssteuereinheit: Bosch Verbindungssteuereinheit - Die Verbindungssteuereinheit (CCU) ist die zentrale Kommunikationseinheit in Nutzfahrzeugen. Die CCU kommuniziert drahtlos mit ihrer eigenen SIM-Karte und kann zusätzlich den Standort des Fahrzeugs über GPS ermitteln. Verfügbar sowohl in der ursprünglichen Konfiguration als auch als Modul für zusätzliche Installation. Es kann über eine On-Board-Diagnoseschnittstelle (OBD) mit dem Bordnetz des Fahrzeugs verbunden werden. Die CCU sendet LKW-Betriebsdaten an einen Cloud-Server und öffnet so die Tür zu einer Vielzahl potenzieller Dienste. Bosch produziert seit vielen Jahren Steuergeräte zum Anschließen von Anhängern. Es zeichnet die Position des Anhängers und die Kühltemperatur auf, kann starke Vibrationen registrieren und die Informationen sofort an den Flottenmanager senden.

Connected Horizon: Der elektronische Horizont von Bosch ist seit mehreren Jahren auf dem Markt, aber das Unternehmen erweitert ihn jetzt um Echtzeitdaten. Zusätzlich zu den topografischen Informationen können die Assistentenfunktionen Daten aus der Cloud in Echtzeit verwenden. Somit berücksichtigen die Motor- und Getriebesteuerungen reparierte Straßenabschnitte, Staus und sogar vereiste Straßen. Die automatische Geschwindigkeitsregelung reduziert auch den Kraftstoffverbrauch und verbessert die Fahrzeugeffizienz.

Sicheres Parken von LKWs: Mit der Smartphone-App können Sie ganz einfach Parkplätze in den Erholungsgebieten buchen und ohne Bargeld online bezahlen. Zu diesem Zweck verbindet Bosch die Parkinfrastruktur mit den Informations- und Kommunikationssystemen von Disponenten und LKW-Fahrern. Bosch bietet Parkdaten in Echtzeit aus seiner eigenen Cloud. Parkplätze werden von intelligenten Videogeräten bewacht, und die Zugangskontrolle erfolgt durch Kennzeichnung auf Nummernschildern.

Busunterhaltung: Die leistungsstarken Infotainment-Systeme von Bosch bieten Busfahrern eine umfangreiche Schnittstelle zum Herunterladen verschiedener Arten von Multimedia-Inhalten auf das System und zum Abspielen auf hochauflösenden Monitoren und hochauflösenden Audiosystemen, die ebenfalls von Bosch hergestellt werden. Der Coach Media Router bietet Passagieren die Unterhaltung ihrer Wahl - WLAN und Streaming-Filme, TV-Shows, Musik und Zeitschriften.

Augen und Ohren für unterstütztes und automatisiertes Fahren

MPC - Multifunktionskamera: MPC 2.5 ist eine Multifunktionskamera, die speziell für schwere Lastkraftwagen entwickelt wurde. Das integrierte Bildgebungssystem identifiziert, klassifiziert und lokalisiert Objekte in der LKW-Umgebung mit einem hohen Maß an Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Neben dem Notbremssystem, das seit Herbst 2015 für alle Lkw in der EU mit einem Gesamtgewicht von über 8 Tonnen obligatorisch ist, eröffnet die Kamera auch die Möglichkeit einer Reihe von Zusatzfunktionen. Eine davon ist die intelligente Scheinwerfersteuerung, die das Licht bei Nachtfahrten oder beim Betreten eines Tunnels automatisch einschaltet. Die Kamera hilft auch beim Erkennen von Verkehrszeichen, indem sie diese auf dem Display in der Kabine anzeigt, um den Fahrer besser zu informieren. Darüber hinaus ist die Kamera die Basis für eine Reihe von Assistenzsystemen - beispielsweise warnt das Spurverlassenswarnsystem den Fahrer durch Vibration des Lenkrads, dass er die Spur verlassen wird. Dank intelligenter Sicherheitsmechanismen zur Spurerkennung ist der MPC 2.5 auch die Basis des Spurhalteassistenten, der das Auto mit geringfügigen Lenkradanpassungen auf der Spur hält.

Front-Mittelstrecken-Radarsensor: Bosch bietet einen Front-Range-Radarsensor (Front MRR) für leichte Nutzfahrzeuge an. Es erkennt Objekte vor dem Auto und bestimmt deren Geschwindigkeit und Position relativ dazu. Zusätzlich sendet der Sensor frequenzmodulierte Radarwellen im Bereich von 76 bis 77 GHz über Sendeantennen. Mit dem vorderen MRR implementiert Bosch fahrergesteuerte ACC-Funktionen - adaptive Geschwindigkeitsregelung und Notbremsung.

Radarsensor für die mittlere Reichweite hinten: Eine hinten montierte Version des MRR-Radarsensors hinten ermöglicht es Van-Fahrern, tote Winkel zu überwachen. Die Autos sind mit zwei Sensoren ausgestattet, die an beiden Enden der hinteren Stoßstange versteckt sind. Das System erkennt alle Fahrzeuge in den toten Winkeln des Lastwagens und alarmiert den Fahrer.

Stereokamera: Die kompakte Stereo-SVC-Kamera von Bosch ist eine Monosensorlösung für viele Fahrerassistenzsysteme in leichten Nutzfahrzeugen. Es registriert die 3D-Umgebung des Fahrzeugs und die leeren Räume davor vollständig und bietet ein 50-Meter-1280D-Panorama. Jeder der beiden hochempfindlichen Bildsensoren mit Farberkennungstechnologie und CMOS (zusätzlicher Metalloxidhalbleiter - zusätzliche MOSFET-Logik) hat eine Auflösung von XNUMX x XNUMX Megapixeln. Mit dieser Kamera wurden zahlreiche Sicherheits- und Komfortfunktionen implementiert, von automatischer Notbremsung bis hin zu Stauassistenten, reparierten Straßenabschnitten, schmalen Abschnitten, vermeidbaren Manövern und natürlich ACC. SVC unterstützt auch die intelligente Scheinwerfersteuerung, die Spurverlassenswarnung, die Spurhaltung und Seitenführung sowie die Verkehrszeichenerkennung.

Näherungskamerasysteme: Mit den Näherungskamerasystemen von Bosch können Transporter problemlos parken und manövrieren. Eine CMOS-basierte Rückfahrkamera beim Rückwärtsfahren gibt ihnen ein realistisches Bild ihrer unmittelbaren Umgebung. Vier Makrokameras bilden das Rückgrat des Bosch-Mehrkamerasystems. Eine Kamera ist vorne installiert, die andere hinten und die anderen beiden befinden sich in den Seitenspiegeln. Jeder von ihnen hat eine Öffnung von 192 Grad und deckt zusammen die gesamte Fahrzeugumgebung ab. Dank spezieller Visualisierungstechnologie werden dreidimensionale Bilder auf dem Display angezeigt. Fahrer können die Perspektive wählen, aus der sie selbst das kleinste Hindernis auf dem Parkplatz sehen möchten.

Ultraschallsensoren: Es ist oft schwierig, alles um den Van herum zu sehen, aber Bosch-Ultraschallsensoren erfassen die Umgebung in einer Entfernung von bis zu 4 Metern. Sie erkennen mögliche Hindernisse und bestimmen bei Manövern den sich ständig ändernden Abstand zu ihnen. Die Informationen von den Sensoren werden an den Parkassistenten gesendet, der dem Fahrer hilft, sicher zu parken und zu manövrieren.

Lenksysteme für Bosch-Lkw geben die Weichen

Bosch Servotwin verbessert die Effizienz und den Komfort schwerer Lkw. Das elektrohydraulische Lenksystem bietet geschwindigkeitsabhängige Unterstützung für eine aktive Reaktionssteuerung, die weniger Kraftstoff verbraucht als eine rein hydraulische Servolenkung. Die Servoeinheit gleicht Unebenheiten auf der Straße zuverlässig aus und bietet dem Fahrer eine gute Traktion. Dank der elektronischen Schnittstelle steht das Lenksystem im Mittelpunkt von Hilfsfunktionen wie Spurassistent und Seitenwindkompensation. Das Lenksystem wird in vielen Lkw-Modellen verwendet, einschließlich der Actros-Selbstfahrpistole. Mercedes-Benz.

Hinterachslenkung: Mit eRAS, einem elektrischen Hinterachslenksystem, können Sie die Antriebs- und Hinterachse von LKWs mit drei oder mehr Achsen steuern. Dies verringert den Wenderadius und verringert somit den Reifenverschleiß. ERAS besteht aus zwei Komponenten - einem Zylinder mit integriertem Routensensor und einem Ventilsystem sowie einer Stromversorgung. Es besteht aus einer elektrisch angetriebenen Pumpe und einem Steuermodul. Anhand des über den CAN-Bus übertragenen Lenkwinkels der Vorderachse ermittelt das Lenksystem den optimalen Lenkwinkel für die Hinterachse. Nach dem Wenden übernimmt das System das Richten der Räder. eRAS verbraucht nur Energie, wenn das Lenkrad gedreht wird.

Elektronisches Airbag-Steuergerät: Mit dem elektronischen Airbag-Steuergerät von Bosch wird der Schutz von Fahrer und Beifahrer in Nutzfahrzeugen verbessert. Das elektronische Steuergerät liest die von den Beschleunigungssensoren gesendeten Signale, um die Aufprallkraft zu bestimmen und die passiven Sicherheitssysteme wie Gurtstraffer und Airbags präzise zu aktivieren. Darüber hinaus analysiert das elektronische Steuergerät ständig die Bewegung des Fahrzeugs und erkennt kritische Situationen wie einen LKW-Überschlag. Diese Informationen werden verwendet, um die Gurtstraffer sowie die Seiten- und Frontairbags zu aktivieren und die Auswirkungen des Unfalls auf Fahrer und Passagiere zu verringern.

Die Elektrifizierung des Antriebs erhöht das Drehmoment und senkt den Kraftstoffverbrauch

48-Volt-Starter-Hybrid: Schnelles Rückgewinnungssystem: Mit dem Bosch 48-Volt-Hybrid-Starter für leichte Nutzfahrzeuge können Sie im Leerlauf fahren, um Kraftstoff zu sparen. Durch die höhere Leistung wird Energie besser zurückgewonnen als bei herkömmlichen Spannungsanwendungen. Als Ersatz für eine herkömmliche riemengetriebene Lichtmaschine bietet das 48-V-BRM-Boost-System ein komfortables Starten des Motors. Wie ein hocheffizienter Generator wandelt BRM Bremsenergie in Elektrizität um, die von anderen Verbrauchern verwendet werden kann oder um den Motor anzukurbeln.

Elektrischer Hybridantrieb: Bosch hat ein 120 kW Parallel-Hybrid-System für LKW entwickelt. Dies kann dazu beitragen, den Kraftstoffverbrauch um 6% zu senken. Das System kann auch bei Lastkraftwagen mit einem Gewicht zwischen 26 und 40 Tonnen sowie bei Geländefahrzeugen eingesetzt werden. Die Hauptkomponenten für den Ferntransport sind der Elektromotor und die Leistungselektronik. Der kompakte elektrische Antrieb ist zwischen Motor und Getriebe integriert, sodass kein zusätzliches Getriebe erforderlich ist. Es unterstützt den Verbrennungsmotor, gewinnt Energie zurück und sorgt für einen trägen und elektrischen Antrieb. Der Umrichter wandelt Gleichstrom von der Batterie in Wechselstrom für den Motor um und regelt das erforderliche Drehmoment und die Motordrehzahl. Eine Start-Stopp-Funktion kann ebenfalls integriert werden, wodurch das Kraftstoffeinsparpotenzial weiter erhöht wird.

Variable Turbinengeometrie: Wie im Pkw-Segment werden die Anforderungen an geringeren Kraftstoffverbrauch und Emissionen immer strenger. Die Abgasturbine spielt eine sehr wichtige Rolle. Bosch Mahle Turbo Systems (BMTS) reduziert nicht nur die Reibung und erhöht den thermodynamischen Wirkungsgrad durch Optimierung der Luftkomponenten, sondern entwickelt auch Turbinen mit variabler Geometrie (VTG) für Nutzfahrzeugmotoren. Hier konzentriert sich die Entwicklung in erster Linie darauf, durch die Geometrie des gesamten Bereichs ein hohes Maß an thermodynamischer Effizienz zu erreichen und die Lebensdauer des Gesamtsystems zu erhöhen.

Bosch bereitet einen Elektroantrieb für Baustellen vor

Elektrischer Antrieb für Offroad-Motoren: In der Zukunft von Autos geht es nicht nur um Elektrizität, sondern auch um Elektrizität. Dies erleichtert die Erfüllung der Emissionsanforderungen und elektrische Maschinen reduzieren den Geräuschpegel beispielsweise auf Baustellen erheblich. Bosch bietet nicht nur verschiedene elektrische Antriebskomponenten, sondern auch ein komplettes Antriebssystem für Geländefahrzeuge. In Kombination mit dem Energiespeichermodul eignet es sich zur Elektrifizierung verschiedener Anwendungen auf dem SUV-Markt, auch außerhalb des reinen Antriebsbereichs. Es ist möglich, sowohl mit Drehzahlregelung als auch mit Drehmomentregelung zu arbeiten. Das System kann in jedes Fahrzeug eingebaut werden, indem es einfach an ein anderes Modul wie einen Verbrennungsmotor oder einen anderen Getriebetyp wie eine Achse oder Kette angeschlossen wird. Und da der erforderliche Montageraum und die Schnittstelle gleich sind, kann ein serieller hydrostatischer Hybrid mit geringen zusätzlichen Kosten installiert werden.

Modernste Testverfahren für die Wärmerückgewinnung: Nutzfahrzeuge mit Wärmerückgewinnungssystemen (WHR) senken die Kosten für Flottenbetreiber und schonen natürliche Ressourcen. Das WHR-System gewinnt einen Teil der im Abgassystem verlorenen Energie zurück. Heute geht der größte Teil der Primärenergie zum Lkw-Fahren als Wärme verloren. Ein Teil dieser Energie kann durch das WHR-System zurückgewonnen werden, das den Dampfkreislauf verwendet. Dadurch wird der Kraftstoffverbrauch von LKW um 4% reduziert. Bosch setzt bei der Entwicklung komplexer WHR-Systeme auf eine Kombination aus Computersimulation und realistischen Bench-Tests. Das Unternehmen verwendet einen dynamischen Heißgasprüfstand für die sichere und wiederholbare Prüfung einzelner Komponenten und kompletter WHR-Systeme im stationären und dynamischen Betrieb. Der Prüfstand dient zum Testen und Bewerten der Betriebseffekte von Flüssigkeiten auf Effizienz, Druck, Installationsraum und Sicherheitskonzept des gesamten Systems. Darüber hinaus können verschiedene Systemkomponenten verglichen werden, um die Kosten und das Gewicht des Systems zu optimieren.

Das modulare Common-Rail-System ist die beste Lösung für jede Anforderung

Vielseitigkeit: Das ausgeklügelte Common-Rail-System für Lastkraftwagen kann alle aktuellen und zukünftigen Anforderungen für den Straßenverkehr und andere Anwendungen erfüllen. Obwohl das modulare System für Motoren mit 4-8 Zylindern ausgelegt ist, kann es bei SUVs sogar für Motoren mit bis zu 12 verwendet werden. Das Bosch-System eignet sich für Motoren von 4 bis 17 Litern und bis zu 635 kW im Autobahnbereich und 850 kW im Gelände. ...

Die perfekte Übereinstimmung: Systemkomponenten und Module werden in verschiedenen Kombinationen kombiniert, um den spezifischen Vorlieben des Motorenherstellers zu entsprechen. Bosch stellt Kraftstoff- und Ölpumpen (CP4, CP4N, CP6N), Einspritzdüsen (CRIN) für verschiedene Einbaulagen sowie MD1-Kraftstoffverteiler und elektronische Steuergeräte der nächsten Generation her, die für Netzwerksysteme optimiert sind.

Flexibilität und Skalierbarkeit: Da unterschiedliche Druckstufen von 1 bis 800 bar verfügbar sind, können Hersteller die Anforderungen einer Vielzahl von Segmenten und Märkten erfüllen. Je nach Belastung hält das System 2 Millionen km auf der Straße oder 500 1,6 Stunden abseits der Strecke aus. Da die Durchflussrate der Injektoren sehr hoch ist, kann die Verbrennungsstrategie optimiert und ein extrem hoher Motorwirkungsgrad erreicht werden.

Wirkungsgrad: Die elektronisch gesteuerte eGP-Kraftstoffpumpe passt den Kraftstoffvorlauf je nach Bedarf an und reduziert so die erforderliche Antriebsleistung. Mit bis zu 8 Einspritzungen pro Zyklus reduzieren das verbesserte Einspritzmuster und die optimierten Einspritzdüsen den Kraftstoffverbrauch weiter.

Wirtschaftlich: Insgesamt reduziert das modulare System den Kraftstoffverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Systemen um 1%. Für schwere Fahrzeuge bedeutet dies bis zu 450 Liter Diesel pro Jahr. Das System ist auch für die Elektrifizierung des Antriebs bereit - es kann die 500 Start-Stopp-Prozesse ausführen, die für den Hybridbetrieb erforderlich sind.

Weitere Bosch-Innovationen für Verbrennungsfahrzeuge

Common-Rail-Startersystem für Schwellenländer: CRSN-Basissysteme mit einem Systemdruck von bis zu 2000 bar für mittelschwere und schwere Lastkraftwagen sowie Geländefahrzeuge sind ideal für die Anforderungen von Schwellenländern geeignet. Sie sind mit einer Vielzahl von Baseline-Ölpumpen und -Düsen ausgestattet. Dank eines hohen Maßes an Integration, Kalibrierung und Zertifizierung können neue Automodelle schnell mit diesen Systemen ausgestattet werden.

Erdgaskraftwerke: Benzinbetriebene Lastkraftwagen sind eine leise, wirtschaftliche und umweltfreundliche Alternative zu Diesel. Die Qualitätstechnologien der Erstausrüstung von Bosch reduzieren den CO2-Ausstoß um bis zu 20%. Bosch verbessert den CNG-Antrieb systematisch. Das Portfolio umfasst Komponenten für Motormanagement, Kraftstoffeinspritzung, Zündung, Luftmanagement, Abgasbehandlung und Turboaufladung.

Abgasbehandlung: Die strengen gesetzlichen Grenzwerte werden nur von einem aktiven Nachbehandlungssystem wie einem SCR-Katalysator zur Reduktion von Stickoxiden eingehalten. Das Denoxtronic-Dosiersystem injiziert eine 32,5% ige wässrige Harnstofflösung vor dem SCR-Katalysator in den Abgasstrom. Dort zersetzt Ammoniak Stickoxide in Wasser und Stickstoff. Durch die Verarbeitung der Motorbetriebsdaten und aller Sensorwerte kann das System die Menge des Reduktionsmittels genau an die Motorbetriebsbedingungen und die Katalysatorleistung anpassen, um die NOx-Umwandlung zu maximieren.

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